Gelungene Revanche für Leipzig Lions

Nach einer verregneten Trainingswoche trafen am vergangenen Samstag die Berlin Bears im Rückspiel auf die Leipzig Lions. Im Hinspiel trennten sich die beiden Teams 21:14 für die Berlin Bears.

Von Beginn an war zu spüren, dass die Leipziger sich auf das Laufspiel der Berliner vorbereitet haben, was Sie im Hinspiel den Sieg gekostet hat. So erzielte die Berliner Offensive kaum Raumgewinne in Ihren ersten Versuchen und scheiterte an der Leipziger Abwehr. Das Passspiel der Bears sah vielversprechend aus, doch zeigten sich hier deutliche Reserven auf. Garant für das erste Viertel war die Defense der Bears, die dem Gegner gnadenlos gegenüberstand und diesen ohne nennenswerte Gefahr stoppte.

Im zweiten Viertel war keine deutliche Veränderung beider Teams zu spüren. Es wurde schnell deutlich, dass dieses Spiel hauptsächlich in der Defensive entschieden wird. So konnten die Berliner mit mehreren Sacks das Spiel der Leipziger deutlich unterbrechen und setzten damit einige sehenswerte Highlights für die Zuschauer.
Kurz vor der Halbzeitpause gelang es den Leipzigern einen langen Pass der Berliner abzufangen, und durch eine gute Einzelleistung zu einem Touch-down zurück zu tragen. Der anschließende PAT war ebenfalls gut.

So trennten sich die beiden Teams zur Halbzeit mit 7:0 für Leipzig.

Nach der Pause stoppten zunächst beide Verteidigungsreihen den Gegner, bevor es den Berliner endlich gelang auch in der Offensive zu zeigen, dass man nicht nur zum Anfeuern mitgereist ist. Die Berliner Offensive zeigte durch kurze Pässe und Laufspielzüge ihre vermissten Stärken und bewegte den Ball weit übers Feld. Doch es endete auch kurz vor der Redzone der Leipziger, denn unnötige Strafen und eine funktionierende Defense der Leipziger verhinderten den Ausgleich.

Kurz vor dem dritten Viertel zeigte sich dann nochmal das Berliner Defense Backfield mit einer Interception durch LB Mario Finke und brachte die Bears Offense in eine sehr gute Ausgangslage. Die Berliner waren auch diesmal in der Lage den Ball Richtung Endzone mit bereits bewährten Mitteln zu bringen. Doch fehlte es am Ende wieder an Routine und vielleicht dem Funken Glück,  um zu punkten.
Erneut war es den Leipzigern gegönnt, den Ball in die Endzone der Berliner zu bringen. Trotz enormen Druck der Berliner Defense Line, brachte der Leipziger QB seinen langen Pass bis kurz vor die Endzone der Bears an seinen Wide Receiver. Zwei Laufspielzüge später stand es dann 14:00 (PAT gut) für Leipzig.

Es folge das letzte Viertel und noch war das Spiel offen für ein Comeback der Berliner. Es sah im ersten Moment auch danach aus, denn die Defense schaffte erneut eine zweite Interception durch DB Timo Penn und brachte die Angriffsriege der Berliner in Position. Doch der rote Faden riss nicht ab und so blieb es abermals bei 0 Punkten für die Bears Offensive.

Die Leipziger legten noch eine Schippe drauf und profitierten am Ende durch individuelle Fehler der Berliner Defensive, und brachten so erneut – durch einen langen Pass – den Ball in der Endzone der Bears unter.

Die Teams gingen mit einem Endstand von 22:0 auseinander.

Zusammengefasst war es für lange Zeit ein offenes Spiel, das die Leipziger verdient nach Hause gebracht haben.

Für die Bears heißt es erneut eine bittere Niederlage zu verarbeiten. Nach 5 Spielen, mit 3 Siegen und 2 Niederlagen, befindet man sich immer noch in Reichweite der oberen Gruppenplatzierungen.
Am 22.07. findet das nächste Spiel der Berlin Bears statt. Zuhause erwarten die Berliner dann den Ligaprimus Cottbus Crayfish zum Rückspiel.